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Bewusstseinswelten

       

Ich habe an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein Magister-Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Psychologie und Ethnologie mit Auszeichnung absolviert. Danach arbeitete ich für Zeitungen, Verlage und Fernsehproduktionen, schrieb einen Roman und lernte das Filmhandwerk. Seit 2004 drehe ich Dokumentarfilme.

Hauptsächlich beschäftigen mich in meinen Filmen andere Bewusstseinswelten, womit ich hauptsächlich meine: das Leben und Denken von Menschen aus anderen Kulturen und Religionen.

Heutzutage rücken die Kulturen in der Welt immer enger zusammen. Daher glaube ich, dass es wichtig ist, mehr von Menschen aus anderen Kulturen zu erfahren, um Unwissenheit und Vorurteile abzubauen und dadurch ein friedliches Miteinander zu ermöglichen.

Wenn wir mehr über den anderen wissen, dann können wir nicht so leicht mit Füßen treten, was ihm heilig ist.

Im Studium der Ethnologie und im Kontakt mit Kulturen, die der Natur noch sehr verbunden sind, habe ich zum Beispiel erfahren, dass die Natur nicht nur eine Ansammlung biologisch definierbarer Materie ist, sondern dass sie auch von Geist durchwirkt ist.

















Ich habe ‚Welten’ kennengelernt, die mit dem ‚westlichen’, aufgeklärten Denken nicht zu vereinbaren sind.

Der hl. Augustinus hat einmal gesagt: ‚Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen.’ Den Kontakt mit Andersdenkenden empfinde ich als geistige und seelische Bereicherung. Ich lerne auch, dass manches fremd bleibt, dass ich nicht immer alles verstehen muss. Das einzige was ich verstehen muss, ist, ob es wahrhaft gut ist und dem Guten dient.

Der heilige Papst Johannes Paul II. hat einmal gesagt: ‚Der Mensch ist ein Wesen, dessen einzig angemessene Dimension die Liebe ist.’
Liebe ist in ihrer tiefen Bedeutung Mitgefühl und Barmherzigkeit.























800 Millionen Menschen gehen jeden Abend hungrig ins Bett, - falls sie überhaupt so etwas wie ein Bett haben und nicht auf dem blanken Boden liegen müssen. In meinem Dokumentarfilm ‚Aus der Verlorenheit ins Leben’ geht es um die Kinderhilfsorganisation ‚Nuestros Pequeños Hermanos’, die Tausenden von verwaisten, verlassenen oder auf andere Weise notleidenden Kindern in Lateinamerika ein Zuhause schenkt.

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläumsjahres der Patrona Bavariae im Jahr 2017 drehte ich 2016 einen Dokumentarfilm über Marienverehrung in Bayern.























In diesem Film mit dem Titel: ‚Maria – Leben aus ganzem halben Herzen’ geht es um die Geschichte eines kleinen Mädchens namens Maria, die nur mit einer Herzkammer auf die Welt gekommen ist, und ihrer gläubigen Mutter Anna. Die Mutter ist davon überzeugt, dass ihre Gebete an die Gottesmutter Maria zur Genesung ihrer schwer herzkranken Tochter beigetragen haben. Der Film zeigt zwei Perspektiven, die medizinische sowie die auf Glauben gründende Sicht der Genesungsgeschichte des Kindes, ohne von außen eine Wertung vorzunehmen. Meine Haltung zu dieser Thematik ist: Glaube und Wissenschaft sind zwei der vielen Facetten eines Edelsteins, den ich ‚Leben’ nenne.
 

Biografie
Daniela Baumgartner
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